Home Geschichte Gründung unserer Schwesterverbindung

Das Gesuch wurde abgelehnt. Im Februar 1910 wurde dann der Versuch unternommen mittels eines Protestschreibens an das zuständige Ministerium die Entscheidung des Rektors und des Senats aufzuheben. An diesem Protest waren zahlreiche namhafte Persönlichkeiten des Karlsruher öffentlichen Lebens beteiligt.

Auch dies blieb leider ohne den gewünschten Erfolg. Es brachte sogar einen Verweis ein.

 

 

Der Aktivitas blieb also vorerst nichts anderes übrig, als weiterhin ohne Genehmigung in der Öffentlichkeit zu werben.

 

Im Sommersemester 1911 wurde die Verbindung schließlich als „nicht-farbentragende“ Verbindung genehmigt und eingetragen, bevor ihr im Wintersemester 1913 das Tragen von Farben gestattet wurde.

 

 

1918 – ein furchtbares Völkerringen ist beendet. Jene, die von der Schulbank weg in den Krieg zogen, strömten nun zurück zu den Hochschulen und Universitäten. Viele wollten „Freistudent“ bleiben. Nach dem gebundenen Soldatenleben wollten sie frei sein.

Viele aber suchten einen Freundschaftsbund, um auch das gemeinsam erlebte zu verarbeiten und, soweit dies möglich war, zu vergessen.

 

So kam es, dass die meisten Verbindungen einen enormen Zulauf hatten, und somit auch der Eberstein. Dieser Zulauf hatte natürlich viele Vorteile, aber auch einen gravierenden Nachteil. Die enge und freundschaftliche Verbundenheit der Bundesbrüder untereinander war in Gefahr.

So entschied man sich im WS 1920 per Konventsbeschluss eine Schwesterverbindung zu gründen, die Hohenstaufen.